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Lokalsport

Schumann hängt bei der HSG noch ein Jahr dran

hängt bei der HSG noch ein Jahr dran
Als Abfangjäger schirmt Frank Schumann ein weiteres Jahr das Tor der HSG Nordhorn-Lingen ab. Foto: Wohlrab

Handball-Zweitligist Nordhorn-Lingen hat den Vertrag mit dem 37 Jahre alten Abwehr-Haudegen verlängert. In dieser Saison war „Schu“ vom Verletzungspech verfolgt und bestritt nur 15 Pflichtspiele.

fh Nordhorn. Aufhören oder weitermachen? Auf diese Frage musste Frank Schumann eine Antwort finden. Und der Abwehrspezialist der HSG Nordhorn-Lingen hat intensiv darüber nachgedacht. Schließlich ist er mittlerweile 37 Jahre alt und längst auf der Zielgeraden einer beachtlichen Handballkarriere angekommen; und er hat eine von Verletzungen geprägte Saison hinter sich, in der er für den Grafschafter Zweitligisten nur 15 Pflichtspiele absolvieren konnte. „Ich habe wirklich sehr genau und in aller Ruhe überlegt, ob ich meine Schuhe an den Nagel hänge oder noch ein weiteres Jahr für die HSG auflaufe“, sagt der Familienvater, der sich im Vertrieb eines Versandhandels für Bürobedarfsartikel längst ein berufliches Standbein aufgebaut hat – und war selbst etwas überrascht, wie schnell er zum Ergebnis kam, dass er noch nicht aufhören kann. Denn: „Zum einen möchte ich mich nicht mit so einer Saison verabschieden, in der mich das Verletzungspech für so viele Wochen zum Zuschauen verdammt hat. Zum anderen – und das wiegt natürlich viel schwerer – ist es der Spaß am Handball, das besondere Umfeld und vor allem die Mannschaft, die viel mehr als nur eine Mannschaft ist.“

Also geht „Schu“, wie Kollegen und Fans den gebürtigen Gladbecker rufen, in seine neunte Saison bei der HSG, für die er erstmals von 2002 bis 2006 gespielt hat und zu der er 2013 nach Stationen bei den Füchsen Berlin und beim ASV Hamm zurückgekehrt ist. Seither ist der 1,94 m große Rechtshänder eine feste Konstante im Innenblock und ein Garant dafür, dass die HSG die letzten Jahre zu den deckungsstärksten Teams der Liga gehört.

Sein Trainer weiß an ihm allerdings nicht nur die sportlichen Fähigkeiten zu schätzen. „Er ist ein Führungsspieler, der in der Mannschaft hohes Ansehen genießt und seine Erfahrung gerne auch an die Jüngeren weitergibt“, sagt Bültmann. Dazu kommt eine gehörige Portion Ehrgeiz. Und ehe er in dieser Saison vom Verletzungspech verfolgt wurde, gehörte er zu jenen Spielern, die nur selten wegen Verletzungen oder Krankheit ausfielen. Musste er zunächst wegen schwerer Gesichtsverletzungen, die er sich im Pokalspiel gegen Magdeburg zuzog, wochenlang pausieren, setzte ihn für den Rest der Saison eine Operation an der Achillessehne außer Gefecht. Doch weil Bültmann um Willenskraft und Ehrgeiz seines ältesten Spielers weiß, ist er von einer erfolgreichen Reha-Phase absolut überzeugt: „Schumi wird alles dafür geben, wieder topfit in die neue Saison starten zu können. Ich freue mich darauf, noch ein Jahr mit ihm arbeiten zu können.“

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