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Lokalsport

SC Union denkt von Spiel zu Spiel

denkt von Spiel zu Spiel
Die Emlichheimer Volleyballerinnen treffen am Wochenende auf Münster II und Hamburg. Archiv-Foto: Karsten Rump

Die Emlichheimer Zweitliga-Volleyballerinnen treffen am Wochenende auf Münster II und Hamburg. Die Partie am Freitag (20 Uhr) bei der Münsteraner Zweitvertretung ist ein direktes Duell um den Klassenverbleib.

Emlichheim. Die Emlichheimer Zweitliga-Volleyballerinnen stehen vor einem richtungsweisenden Doppelpack. Mit dem Spiel am Freitag beim USC Münster II um 20 Uhr und der Heimaufgabe am Sonntag (16 Uhr) gegen das Volleyballteam aus Hamburg begradigen die Niedergrafschafterinnen ein Stück weit die Tabelle. Vor allem aber treffen die SCU-Frauen in Münster auf einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib – der wohl erneut mit einer durch ehemalige Erstliga-Spielerinnen verstärkten Mannschaft antreten wird. Davon geht zumindest Union-Trainer Michael Lehmann aus.

Aufgrund dieser Tatsache und dem Restprogramm der USC-Mannschaft, die derzeit fünf Punkte weniger auf dem Konto hat als der SC Union, geht Lehmann davon aus, dass die Münsteranerinnen am Ende als erstes Team aus dem Keller die Möglichkeit haben werden, den Ligaverbleib zu sichern. Die Hauptkonkurrenten der Emlichheimerinnen im Kampf um den Klassenverbleib wären damit RC Sorpesee und die Skurios Volleys Borken, die ein vergleichbares Restprogramm haben.

Von zu vielen Rechnereien hält der Emlichheimer Trainer allerdings nichts. Lehmann denkt von Spiel zu Spiel und sagt: „Für uns ist es eigentlich egal, gegen wen wir spielen. Wir müssen immer versuchen, über uns hinaus zu wachsen und Punkte zu sammeln. Jedes Spiel ist ein Überlebenskampf.“ Und da wäre es gut, wenn die Niedergrafschafterinnen auf der Zielgeraden der Saison keine Verletzungssorgen hätten. Doch gerade da tut sich ein großes Problem auf. Denn: Die erfahrene Spielgestalterin Jolanta Kelner, die schon am vergangenen Wochenende nicht in Köln antreten konnte, plagt sich weiter mit hartnäckigen Wadenproblemen herum. Zwar arbeitet die medizinische Abteilung des SC Union intensiv mit der Polin (Lehmann: „Die Physios sind im Dauereinsatz und tun, was sie können.“), die Einsatzchancen sind aber wohl nicht allzu groß. „Die Verletzung ist dieses Mal schlimmer, als sie es sonst ist“, berichtet Lehmann. So werden in der Schaltzentrale wohl wie schon am vergangenen Wochenende die Youngsters Zoe Konjer und Sarah Kuipers das Zepter schwingen.

Trotz dieser Sorgen werden die Emlichheimerinnen die Punkte nicht kampflos hergeben. Mit Blick auf eine mögliche Überraschung im Spiel am Freitag beim USC Münster II sagt der SCU-Trainer: „Das wäre ein Riesenschritt, es wird aber eine sehr, sehr schwere Aufgabe.“

Nicht weniger anspruchsvoll ist die Partie am Sonntag in eigener Halle gegen den Bundesliga-Absteiger VT Hamburg. In der Tabelle ist das Team aus der Hansestadt ein direkter Tabellennachbar des SCU, doch Lehmann erinnert sich noch allzu gut an das Hinspiel. Extrem chancenlos sei sein Team seinerzeit gewesen, sagt der Emlichheimer Trainer. Der Unterschied zwischen den beiden Teams beträgt in der Tabelle nicht nur sechs Punkte, die Hanseatinnen haben mit 37:36 auch ein positives Satzverhältnis, während der SC Union in dieser Hinsicht (28:38) deutlich schlechter dasteht. Und die bisherige Saisonbilanz gibt die wahre Leistungsstärke der Hanseatinnen nach Ansicht des SCU-Coaches noch nicht einmal wieder. „Hamburg ist besser, als es der Tabellenstand aussagt“, meint Lehmann.

Mit jedem Punkt, den die Emlichheimer Volleyballerinnen an diesem Wochenende einfahren, verbessern sie ihre Chancen auf den Klassenverbleib. Und gleichzeitig erhöhen sie den Druck auf die Konkurrenz – gerade auch im Freitag-Spiel. Denn fest steht: Der Universitäts-Sportclub aus Münster ist angesichts des Fünf-Punkte-Rückstandes auf den SCU noch dringender auf die Zähler aus der heutigen Partie angewiesen.

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