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Nordhorn

Rückklick: Als Schiffe noch Kohle brachten

Seit die Textilunternehmen in Nordhorn Mitte der 1960er-Jahre auf Erdgas umstellten, wurde der Kohlehafen nicht mehr gebraucht. Das Gelände ist in einen Dornröschenschlaf gefallen, wie unsere Vergleichsbilder zeigen.

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Nordhorn. Geschäftiges Treiben am Nordhorn-Almelo-Kanal: Während im NINO-Kohlehafen Schiffe ihre Ladung abliefern, nutzen NINO-Mitarbeiterinnen eine Werkspause für einen kleinen Spaziergang. 1964 hat GN-Fotograf Rudolf Bulla diese Szene festgehalten. Bereits im Jahr darauf stellten die Textilfabriken auf Erdgas um, die Kohleschiffe verschwanden aus dem Stadtbild.

Gut 50 Jahre später hat sich die Szenerie, nun fotografiert von Jürgen Lüken, daher komplett verändert. Den Hafen gibt es nicht mehr. Dass es sich um dieselbe Stelle handelt, ist nur noch an der Brücke im Zuge der Bentheimer Straße ganz rechts auf den Bildern zu erahnen. Das Hafengelände selbst, wo die Kohlevorräte für das Textilunternehmen gelagert wurden, wird schon lange nicht mehr benötigt. Später stand dort eine große Lagerhalle, in der Altpapier aufbewahrt wurde – bis sie bei einem Großbrand am 13. Dezember 1998 komplett zerstört wurde. Seitdem ist das Gelände in einen Dornröschenschlaf gefallen, aus dem es nun wieder erweckt werden soll.

Sie besitzen alte Fotos oder Videos aus der Grafschaft? Senden Sie Aufnahmen und Infos gerne an s.burkert@gn-online.de.

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