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Obergrafschaft

Nicht nur ein Weihnachtsmarkt am See geplant

 ein Weihnachtsmarkt am See geplant
Schon um die Gastronomie am Quendorfer See gab es lange Diskussionen. Nun soll es dort größere Veranstaltungen geben. Archivfoto: Kersten

Am Dienstag berät der Schüttorfer Verwaltungsausschuss über den geplanten Weihnachtsmarkt rund um den Quendorfer See. Weitere Veranstaltungen der Familie Bösch – ebenfalls am See – wurden bereits genehmigt.

Schüttorf. Am Dienstag berät der Verwaltungsausschuss der Stadt Schüttorf über den geplanten Weihnachtsmarkt am Quendorfer See. Dieses Projekt, das die Familie Bösch ins Leben rufen will, wird in dem politischen Gremium – und vorab in den Fraktionen – beraten, da es sich mit den vier veranschlagten Tagen um eine größere Veranstaltung handelt. Die Verwaltung könnte die Erlaubnis prinzipiell ohne vorherige Diskussion erteilen – und hat dies bei anderen Events der Familie Bösch am Quendorfer See bereits getan.

Es seien weitere Veranstaltungen am See genehmigt, bestätigte Holger Bösch auf Anfrage der GN am Montag. Diese seien für den Sommer 2017 angesetzt. Unter anderem soll es einen Familientag geben. Weitere Details wolle er in wenigen Wochen mitteilen, wenn die Planungen weiter vorangeschritten seien.

Positive Signale von CDU/Schüttorfer Liste

Währenddessen haben sich Parteien der Stadt Schüttorf mit dem Konzept für den viertägigen Weihnachtsmarkt auseinandergesetzt. „Die Pläne wurden in der Gruppe vorgestellt und schienen uns schlüssig“, sagte Stefan Niehaus, Sprecher der Gruppe CDU/Schüttorfer Liste. „Die Rückmeldungen, die es bislang aus der Gruppe und auch aus der Schüttorfer Bevölkerung gab, waren durchweg positiv.“ In sozialen Netzwerken habe er aber auch kritische Stimmen gelesen. Dass eine solche Veranstaltung eine Belastung für die Anwohner in der Nähe des Sees sei, kann er nachvollziehen: „Da wird an den vier Tagen ordentlich was los sein.“

Grüne: „Thema öffentlich behandeln“

Für die Gruppe Grüne/Linke steht fest: „Wir beantragen, dass die Sache öffentlich behandelt wird. Zum einen gibt Interesse in der Bevölkerung. Zum anderen haben die Erfahrungen der vergangenen Jahre gezeigt, dass manche Angelegenheiten offen diskutiert werden sollten“, erklärte Claudia Middelberg. Anfang März gebe es eine Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses, wo das Thema nach Ansicht der Gruppe öffentlich besprochen werden könnte.

Späte Vorstellung des Konzepts bei SPD/FDP

Nur die Gruppe SPD/FDP konnte sich bis Montagnachmittag noch keine fundierte Meinung zu den Plänen bilden. „Uns wird das Konzept am Montagabend vorgestellt“, berichtete der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Lars-Timm Kirchmann. Die Abläufe seien seiner Meinung nach „suboptimal“. Auch dass mehrere Veranstaltungen geplant seien, aber nur eine – „die, mit der der Bürgermeister den meisten Ärger kriegen könnte“ – im politischen Gremium diskutiert werden solle, stößt ihm persönlich auf.

Unmut bei Anwohnern

Bei einigen Anwohnern am Quendorfer See regt sich aufgrund der geplanten Veranstaltungen deutlicher Unmut. Es seien keine Großveranstaltungen geplant, habe man bei der Genehmigung der Gastronomie am See stets zugesichert. Diese Versprechen entpuppten sich nun als „fadenscheinige Beschwichtigung“, schrieb ein Anwohner an die GN-Redaktion. Ein weiterer bezeichnete die aktuelle Faktenlage vor dem Hintergrund der früheren Absage an Großveranstaltungen als „sehr bedenkenswert“.

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Die Meinung unserer Leser

18 Leserkommentare

1. | Longrunner | Montag, 13.02.2017 | 21:47 Uhr

Super, endlich macht mal einer was aus dem Baggerloch. Hoffentlich ist auch ist auch was für junge Leute geplant. Mit ordentlich remmi demmi, damit wir alten Säcke hier mal wieder in Schwung kommen. Ich freu mich drauf!

2. | Ein Beobachter | Montag, 13.02.2017 | 22:54 Uhr

Mann kann sich ja mal versprechen;)

3. | So ist es | Dienstag, 14.02.2017 | 06:21 Uhr

Versprechen und nicht halten, so taten es schon die Alten.....ärgerlich für die Anwohner, wenn die Politik hier wieder mal vor der "Gastronomenfamilie" einknickt


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