Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
OK Weitere Informationen
Lokalsport

HSG auch gegen Ferndorf mit Meyer und Wilmsen

gegen Ferndorf mit Meyer und Wilmsen
Woche für Woche im Einsatz: Nils Meyer (vorne) und Stephan Wilmsen helfen derzeit regelmäßig bei der HSG aus und sind auch Sonntag gegen Ferndorf dabei. Foto: J. Lüken

Weil Asbjörn Madsen verletzt ist und Frank Schumann noch nicht wieder fit, helfen im Heimspiel am Sonntag (17 Uhr, Euregium) Stephan Wilmsen und Nils Meyer aus. Der TuS Ferndorf gewann zuletzt zwei Spiele in Folge.

Nordhorn. Eigentlich sollte es doch fast schon keine Erwähnung mehr wert sein, nach bereits zehn Einsätzen in der laufenden Saison. Aber dass sich Stephan Wilmsen auch am Sonntag wieder in den Dienst seines langjährigen Vereins stellt und im Heimspiel gegen den TuS Ferndorf (17 Uhr, Euregium) wieder auf der Platte steht, ist auch beim elften Mal etwas Besonderes – gut dreieinhalb Jahre nach seinem Karriere-Ende im Sommer 2013 und angesichts der beruflichen Belastung und familiärer Verpflichtungen. Es ist absolut nicht selbstverständlich, dass Stephan uns hilft“, weiß auch Trainer Heiner Bültmann.

Wie schon bei der Gala-Vorstellung am vergangenen Sonnabend in Lingen gegen Konstanz (32:17) fehlen der HSG am Sonntagnachmittag zwei der drei etatmäßigen Innenblocker: Frank Schumann ist nach einem operativen Eingriff zwar auf dem Weg der Besserung, aber noch nicht wieder ganz fit, und Asbjörn Madsen fällt wegen eines schmerzhaften Kapseleinrisses im Schultereckgelenk noch rund zwei Wochen aus. Die wichtige Aufgabe in der Abwehrzentrale übernahmen Luca de Boer und eben Wilmsen – und Beide lösten diese Aufgabe mit Bravur.

Stephan Wilmsen versucht derzeit, zumindest ein Mal in der Woche gemeinsam mit der Mannschaft zu trainieren. Nils Meyer hingegen, bis zu seinem Abstieg im letzten Sommer Stammkraft im Nordhorner Spielaufbau, schafft es aktuell kaum zu den Übungseinheiten – zumal er neben seinem eigentlichen Job derzeit viel für das Business-Team der HSG unterwegs ist, um bei der Lösung der akuten Finanzprobleme zu helfen. Am Sonntag aber steht auch der 36-Jährige wieder parat (wenn die leicht verhärtete Wade hält), als Backup für das verbliebene Rückraum-Trio Alex Terwolbeck, Patrick Miedema und Jens Wiese.

HSG-Handballer tun sich traditionell schwer mit Ferndorf

Heiner Bültmann erwartet einen Gegner aus dem Kreuztaler Stadtteil Ferndorf, der – ungeachtet der brenzligen Tabellensituation – nach jüngsten Erfolgen mit breiter Brust antritt. „Gerade der letzte Sieg gegen Emsdetten war für sie ein emotionaler Höhepunkt“, weiß er, „sie haben einen Rückstand aufgeholt und Marius Kastening verwandelt in letzter Sekunde einen Freiwurf direkt. Da war danach natürlich richtig was los in der Halle.“

Die HSG-Handballer tun sich traditionell schwer mit dem TuS Ferndorf, im Hinspiel gelang erst nach einem harten Kampf und drei wichtigen Toren von Yannick Fraatz in der Schlussphase ein knapper Sieg. Und seitdem hat sich der TuS verstärkt: Im Dezember etwa stieß der Mazedonier Nikola Stojcevski vom schwedischen Erstligisten HK Drott zum Team – und ist seitdem ein absoluter Leistungsträger. „Stojcevski ist unheimlich athletisch, ein kompletter Handballer. Er reißt das Spiel an sich“, lobt Bültmann. Die größte Qualität des Gegners ist aber die Geschlossenheit: „Es ist ein echtes Team. Gut organisiert, mit einer aggressiven Abwehr. Er wird für uns eine sehr interessante Aufgabe.“

Karte

Diesen Artikel

bewerten

rating rating rating rating rating

weitersagen

  • Twitter
  • Facebook
Artikel versenden
Die Meinung unserer Leser

0 Leserkommentare


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Heute meistgelesen
Heute gelesen
Tippspiel