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Lokalsport

„Globetrotters“ wecken kindliche Begeisterung

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Klare Rollen: Ober-Spaßvogel „Hi-Lite“ veräppelt Bösewicht „Cager“. Foto: Karsten Rump

Die „Harlem Globetrotters“ haben am Sonnabend Station gemacht in der Emsland-Arena in Lingen. Der Basketball-Spaß der bereits 90 Jahre alten, weltberühmten Truppe begeisterte vor allem die Jüngsten im Publikum.

Lingen. Der seit ehedem sportbegeisterte Mitt-Vierziger kann sich noch gut erinnern, damals, Anfang der 1980er-Jahre: diese krassen Typen der „Harlem Globetrotters“ im ZDF-Sportstudio, mit ihren coolen, rot-weiß gestreiften Schlabberhosen, den schier unglaublichen Ballstaffetten und noch spektakuläreren Dunkings. Die US-amerikanische Basketball-Showtruppe gibt es seit 1927, in diesem Jahr ist sie wieder einmal auf Welttournee – und am Sonnabend war sie zu Gast in der Lingener Emsland-Arena. Das Fazit: Wie schon vor drei Jahrzehnten begeistert sie vor allem die jungen Zuschauer – diesmal also die Kinder des Mitt-Vierzigers. Der Vater und seine Altersgenossen auf den nicht vollbesetzten Tribünen werden – immerhin – zwei Stunden lang gut unterhalten.

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"Harlem Globetrotters" in der Emsland-Arena

Mit echtem Sport haben die Auftritte der berühmten „Globetrotters“ wenig bis gar nichts zu tun. Das komplette Duell gegen den selbst mitgebrachten Gegner, die „World All Stars“, ist durch und durch choreografiert. Und so spulen die Basketballer „Hi-Lite“ und Co. ihre einstudierten, aber nett anzuschauenden Spielzüge ab, ohne von lästigen Gegnern nur im Ansatz gestört zu werden. Nicht wenige Besucher hätten sich zwischen den Show-Elementen etwas mehr richtigen Basketball gewünscht.

Was für Szenen-Applaus des gesamten Publikums in der Emsland-Arena sorgte: die verlangsamte Wiederholung eines kompletten, rund 30 Sekunden langen Spielzugs nach einer strittigen Schiedsrichter-Entscheidung im letzten Viertel. Zuvor aber wurde die betreffende Szene auf Anfang „zurückgespult“, inklusive rückwärts laufender Spieler. Eine lustige Sequenz und starke schauspielerische Leistung aller auf dem Feld.

Entscheidung natürlich in letzter Sekunde

„Hi-Lite“ war der Ober-Spaßvogel und Wortführer der „Harlem Globetrotters“, der auch diese verlangsamte Wiederholung eingefordert hatte. Der Basketballer nahm immer wieder Kontakt zum Publikum auf, führte Zuschauer aufs Spielfeld, bat zum Tänzchen und verfolgte einen unschuldigen Jungen mit einem Eimer Wasser. Den letzten, entscheidenden Korb aber erzielte „Jumpin“ – natürlich in allerletzter Sekunde per Dunking im Duell mit dem gefährlich dreinschauenden Hünen „Cager“. Der 2,18 Meter große Koloss war der Bösewicht der ganz in schwarz gekleideten „All-Stars“. Bei einem ungerechtfertigten Freiwurf zogen ihm die „Globetrotters“ die Hose runter, „Cager“ stand nur in „Pikachu“-Boxershorts da. Die Kinder haben schallend gelacht.

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