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Obergrafschaft

Baustart für neue TuS-Sporthalle frühestens 2021

für neue TuS-Sporthalle frühestens 2021
Der TuS Gildehaus wünscht sich einen Neubau am jetzigen Standort der Armin-Franzke-Halle. Foto: Konjer

Ob es einen Ersatz für die Armin-Franzke-Halle in Gildehaus geben wird, soll mithilfe eines unabhängigen Gutachtens geklärt werden. Dafür hat sich am Montag der Sportausschuss der Stadt Bad Bentheim ausgesprochen.

Gildehaus. Nun sollen Zahlen auf den Tisch. Darüber herrschte bei der Sitzung des Sportausschusses der Stadt Bad Bentheim am Montagabend große Einigkeit. Die Frage, ob und wo eine neue Sporthalle als Ersatz für die Armin-Franzke-Halle in Gildehaus gebaut werden soll, soll durch Gutachten leichter zu beantworten sein. Einen entsprechenden Beschluss verabschiedeten die Ausschussmitglieder einstimmig.

Bedarfsanalyse

Dieser sieht Folgendes vor: Die Stadtverwaltung beauftragt in Absprache mit dem Kreissportbund ein Büro mit einer Bedarfsanalyse. So soll festgestellt werden, was genau gebraucht wird. „Es wird ermittelt, welche Sportarten von wie vielen Menschen betrieben werden und welche Hallenkapazitäten dafür nötig sind“, führte Bürgermeister Dr. Volker Pannen in der Sitzung aus.

Machbarkeitsstudie

Der zweite Schritt ist dann eine Machbarkeitsstudie. Sie soll verschiedene Varianten ergeben, wie der dann ermittelte Bedarf an Sportstätten in der Stadt gedeckt werden kann. Auch unterschiedliche Standorte sollen dabei unter die Lupe genommen werden. Wichtig war dem Bürgermeister noch eines: „Es muss auch eine Kostenbetrachtung über die kommenden 30 Jahre gemacht werden. Wenn man beim Bau der Halle eine Million Euro spart, kann man sie später drei Mal wieder ausgeben, um Fehler zu beheben.“ Auch dieser Punkt wurde in den politischen Beschluss aufgenommen.

Standortfrage

Wie schon bei dem Bau der Grundschule soll eine Projektsteuerung von außen die Planung und den Bau der Sporthalle begleiten.

Vor der Abstimmung hatte Bernd Schulte-Westenberg, Erster Vorsitzender des TuS Gildehaus, noch einmal intensiv dafür geworben, eine neue Halle am heutigen Standort zu bauen. „Die Halle macht nur dort Sinn. Für den Verein, aber auch für die Schule. Ein Standort weiter östlich zwischen Gildehaus und Bentheim wäre sinnlos“, meinte er. In der Sitzung sprach sich niemand gegen einen Neubau an alter Stelle aus. „Wir haben grundsätzlich kein Problem mit dem Standort, wenn die Zahlen belegen, dass die Halle dort wirtschaftlich zu betreiben ist und keine großen Nachteile im Vergleich zu anderen Standorten hat“, führte Focko Wintels für die CDU aus.

„Offen bleiben“

„Wir dürfen nichts wegbeißen“, meinte der Bürgermeister. „Wir sollten uns im Vorfeld weder auf einen Standort noch auf eine Variante festlegen.“ Auch Friedbert Porepp (SPD) meinte: „Wir sollten offen sein für die Ergebnisse der Untersuchungen.“ Pannens Aussage nach könnte der Neubau einer Sporthalle bis zu sechs Millionen Euro kosten. 2021 könnte laut Bürgermeister frühestens die Umsetzung des Großprojekts starten.

In diesem Jahr sollen aber noch die Fakten auf den Tisch. Die Bedarfsanalyse soll nach aktuellem Stand in einer Sitzung des Ausschusses im August vorgestellt werden. Die verschiedenen Varianten der Halle sollen dann Thema im November im Sportausschuss sein.

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