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Lokalsport

2283 Zuschauer feiern HSG-Sieg gegen Ferndorf

hauer feiern HSG-Sieg gegen Ferndorf
Teufelskerl im Tor der HSG: Björn Buhrmester parierte am Sonntag gleich sechs der elf Ferndorfer Siebenmeter – eine herausragende Quote. Foto: Rump

Die Zweitliga-Handballer der HSG Nordhorn-Lingen besiegten den TuS Ferndorf in einem Kampfspiel mit 27:24 (9:8). Überragender Akteur der ersten Halbzeit war Patrick Miedema, nach der Pause drehte Yannick Fraatz auf.

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20.03.2017 HSG Nordhorn-Lingen vs. TuS Ferndorf
2. Handball Bundesliga 

Nordhorn. Nur drei Gegentore bis zur 21. Minute, fünf Minuten vor der Pause eine sichere 9:4-Führung: Der Handball-Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen war im Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten TuS Ferndorf auf dem besten Weg, den zweiten Kantersieg in Folge zu landen – am Ende aber wurde es doch noch das erwartet schwere Kampfspiel. Das Zwei-Städte-Team setzte sich vor 2283 Zuschauern im Euregium zwar mit 27:24 (9:8) durch, hatte bis dahin heikle Situationen zu überstehen. „Wir hatten Phasen, in denen wir uns schwergetan haben. Zwei Mal kam Ferndorf zurück ins Spiel“, sagte Trainer Heiner Bültmann. Er wusste aber auch: „Das wir uns bei einem Zwei-Tore-Rückstand auch wieder zurückgekämpft haben, spricht für die Moral der Truppe.“ Ein großes Lob sprach der Coach dem Publikum aus, das sein Team über die komplette Spielzeit lautstark unterstützt hatte.

Im Vergleich zur 32:17-Gala am vergangenen Sonnabend in Lingen gegen Konstanz fiel gegen Ferndorf auch noch der reaktivierte Nils Meyer aus, dessen verhärtete Wade am Sonnabend einem Belastungstest nicht standhielt. So fehlte der HSG im Rückraum ein Backup, Patrick Miedema und Jens Wiese mussten im Angriff durchspielen. Während Wiese einen gebrauchten Tag erwischte und nach mehreren Fehlversuchen in der 54. Minute sein einziges Tor erzielte, zeigte der Niederländer Miedema auch in Nordhorn seine Gala-Form der vergangenen Wochen: Aus dem rechten Rückraum warf er die ersten vier Tore für die HSG und war mit zwei weiteren Treffern bis zum 9:4 fast im Alleingang für die Nordhorner Führung verantwortlich. „Er hat uns mit seiner Dynamik im Spiel gehalten“, lobte Bültmann.

Nach der Pause drehte der junge Rechtsaußen Yannick Fraatz auf, der fünf seiner sieben Tore in den letzten 20 Minuten erzielte. Und die waren enorm wichtig, zumal die HSG in der 39. Minute mit 13:15 zurücklag. Mit fünf Toren in Folge zum 19:15 in der 48. Minute drehte sie zwar wieder die Partie, bei 21:20 (55.) mussten die Gastgeber aber wieder zittern. Sie hatten aber ja auch noch ihren Torwart: Björn Buhrmester parierte in der 54. und 57. Spielminute seinen fünften bzw. sechsten Siebenmeter – eine starke Quote bei bis dahin zehn Versuchen der Gäste.

Am Rande des Spiels hatte die wirtschaftlich angeschlagene HSG Nordhorn-Lingen GmbH mehrere Spendenboxen aufgestellt, zudem verkauften mehrere Mitglieder des Business-Teams sowie die Spieler HSG-Trikots und Fanschals.

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Die Meinung unserer Leser

1 Leserkommentar

1. | Peter B. | Sonntag, 19.03.2017 | 20:15 Uhr

Das war ein Spiel gegen die schlechte Schiedsrichterleistung....


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